Einige Abschnitte stehen auf Englisch: Wir zeigen eine Übersetzung nur, wenn ihre Zahlen mit dem Original übereinstimmen.
Definition
Atrial fibrillation (AF) is the most common sustained cardiac arrhythmia, characterised by disorganised atrial electrical activity producing an irregularly irregular ventricular response. It is classified as first diagnosed, paroxysmal (<7 days, self-terminating), persistent (>7 days), long-standing persistent (>12 months), or permanent. AF substantially increases stroke risk (5× compared to general population) and doubles all-cause mortality.
Pathophysiologie
AF is driven by ectopic triggers (commonly pulmonary vein foci) and a susceptible atrial substrate with areas of fibrosis, inflammation, and electrical heterogeneity. Perpetuation involves multiple re-entrant wavelets and rotors. Atrial remodelling — electrical, structural, and autonomic — occurs as AF begets AF, making early rhythm control essential before irreversible substrate change. Risk factors include hypertension, heart failure, valvular disease, obesity, and obstructive sleep apnoea.
Klinisches Bild
- Palpitationen (unregelmäßig unregelmäßig)
- Dyspnoe und Unverträglichkeit der Bewegung
- Müdigkeit und Lethargie
- Brustbeschwerden oder Engegefühl
- Schwindelgefühl oder Pre-Synkope
- Polyurie (Ausschüttung von natriuretischen Peptid-Atrialen)
- Bis zu 30% der Patienten sind asymptomatisch ("stille AF")
Diagnostik
Die AF-Diagnose erfordert eine EKG-Dokumentation mit: unregelmäßige RR-Intervalle ohne erkennbare P-Wellen, fibrillatorische Ausgangswerte bei 350–600 bpm. Es ist eine 12-Lad-EKG- oder Einzellead-Aufnahme (≥30 Sekunden oder volle 12-Lad-EKG) erforderlich. Tragbare oder implantierbare Schleifenrekorder werden zur paroxysmalen AF-Erkennung verwendet.
Therapie
Antikoagulation (CHA₂DS₂-VASc geführt)
NOACs (Apixaban, Rivaroxaban, Dabigatran, Edoxaban) bevorzugt gegenüber Warfarin für nichtvalvuläre AF. Beginnen Sie mit CHA₂DS₂-VASc ≥2 bei Männern oder ≥3 bei Frauen. Beurteilen Sie HAS-BLED immer vor Beginn auf modifizierbare Blutungsrisiken.
Steuersätze
Betablocker (bisoprolol) oder frequenzbegrenzende CCBs (diltiazem, verapamil) als erste Linie. Ziel ruht HR < 110 bpm. Digoxin als zweite Linie in HFrEF. Vermeiden Sie frequenzbegrenzende CCBs in HFrEF.
Rhythmuskontrolle
Frühe Rhythmuskontrolle (innerhalb von 12 Monaten Diagnose) jetzt bevorzugt (EAST-AFNET 4). Optionen: Flecainid/Propafenon (strukturell normales Herz), Amiodaron (HF/LV Dysfunktion), oder Katheterablation als First-Line in paroxysmalem AF.
Katheterablation
Die pulmonale Venenisolation (PVI) wird empfohlen für symptomatische Paroxysmal oder persistente AF nach Versagen von antiarrhythmischen Medikamenten oder als First-Line in paroxysmaler AF. Überlegen zu Arzneimittel für die Aufrechterhaltung des Sinusrhythmus.
ABC-Weg (ESC 2020)
A = Antikoagulation, B = Bessere Symptomkontrolle (Rate/Rhythm), C = kardiovaskuläres Risikofaktormanagement (HTN, Adipositas, OSA, Übung). Strukturierter AF-Managementweg reduziert die Ergebnisse.
Verlaufskontrolle und Zielwerte
Jährliche Neubewertung der Ergebnisse von CHA₂DS₂-VASc und HAS-BLED. Nierenfunktion alle 6-12 Monate (NOAC Dosierung). EKG-Überwachung für AF-Bürde. INR bei Warfarin (TTR > 70%). 24-Stunden-Holter für Rezidiv nach der Ablation.
Wichtige Studien
EAST-AFNET 4
NEJM 2020Frühe Rhythmuskontrolle innerhalb von 12 Monaten nach der Diagnose bei AF reduzierte den CV-Tod, Schlaganfall oder HF-Krankenhausaufenthalt um 21% gegenüber der üblichen Versorgung (HR 0,79, p=0,005)
PubMedRE-LY
NEJM 2009Dabigatran 150 mg reduzierte den Schlaganfall um 35% gegenüber Warfarin mit ähnlichen schweren Blutungen
PubMedARISTOTLE
NEJM 2011Apixaban reduzierte Schlaganfall, systemische Embolien und Blutungen gegen Warfarin (HR 0,79 für Schlaganfall, p < 0,001)
PubMed
Leitlinien
Für medizinisches Fachpersonal und Studierende geschrieben, keine medizinische Beratung. Entscheide immer nach eigenem klinischem Urteil und nach den aktuellen lokalen Leitlinien und Standards.
Auf einen Blick
- ICD-10
- I48
- Fachgebiet
- Kardiologie
- Prävalenz
- Affects 1–2% of the general population
- Leitlinien
- ESC 2020
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Häufige Fragen
Wann sollte mit der Vorhofflimmern begonnen werden?
Die orale Antikoagulation wird für alle Patienten mit nichtvalvulärem AF und einem CHA₂DS₂-VASc-Score ≥2 bei Männern oder ≥3 bei Frauen (Klasse I, Level A) empfohlen. NOACs wird vor Warfarin bevorzugt. Weiblicher Sex allein (Score = 1) rechtfertigt keine Antikoagulation. Bewertet immer den HAS-BLED-Score, um modifizierbare Blutungsrisiken zu erkennen und zu korrigieren.
What is the difference between rate control and rhythm control in AF?
Rate control aims to slow the ventricular response (target HR <110 bpm at rest) without attempting to restore sinus rhythm. Rhythm control aims to restore and maintain sinus rhythm using antiarrhythmic drugs or catheter ablation. The EAST-AFNET 4 trial showed early rhythm control significantly reduces cardiovascular events versus rate control, making it the preferred strategy when initiated within 12 months of AF diagnosis.
Welches NOAC ist am besten für Vorhofflimmern geeignet?
Alle vier NOACs (Apixaban, Rivaroxaban, Dabigatran, Edoxaban) sind überlegen oder nicht unterlegen gegenüber Warfarin zur Schlaganfallprävention bei nichtvalvulären AF. Die Wahl hängt von Nierenfunktion, Blutungsrisiko, Dosierungspräferenz und Arzneimittelwechselwirkungen ab. Apixaban hat die meisten Beweise für einen kombinierten Nutzen für Wirksamkeit und Sicherheit. Dabigatran 110mg wird bei Patienten mit hohem Blutungsrisiko bevorzugt. Alle benötigen eine Dosisanpassung bei Nierenfunktionsstörungen.



