Abstract
Die Erwartung der „guten Mutter“ führt dazu, dass Gebärende im Kreißsaal vieles stillschweigend hinnehmen. Scham kann dabei als subtiler Disziplinierungsmechanismus wirken, der die rechtlich garantierte Selbstbestimmung erschwert und geburtshilfliche Gewalt begünstigt. Um diese Scham abzubauen, braucht es ein relationales Autonomieverständnis, wie es das BVerfG bereits vorzeichnet.
Keywords
- Ethics and bioethics in healthcare
- good mother
- maternal shame
- childbirth
- obstetric violence
- women's autonomy
- self-determination



